WordPress ist grundsätzlich ein sicheres CMS, aber wie jede weit verbreitete Software ist es auch ein beliebtes Ziel für Angreifer. Die gute Nachricht: Die meisten Sicherheitsprobleme bei WordPress-Unternehmenswebseiten entstehen nicht durch das System selbst, sondern durch veraltete Plugins, schwache Passwörter und fehlende Wartung. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich eine WordPress-Webseite zuverlässig absichern. Die folgenden Fragen zeigen dir, wo die größten Risiken liegen und was du konkret dagegen tun kannst.
Warum wird WordPress so häufig gehackt?
WordPress wird so häufig gehackt, weil es das meistgenutzte CMS der Welt ist und damit das lohnendste Ziel für automatisierte Angriffe darstellt. Über 40 Prozent aller Webseiten weltweit laufen auf WordPress, was bedeutet, dass Angreifer mit einer einzigen Angriffsmethode potenziell Millionen von Seiten gleichzeitig attackieren können.
Das eigentliche Problem ist weniger das System selbst als die Art, wie viele Webseiten betrieben werden. Veraltete Plugins und Themes, Standard-Benutzernamen wie „admin“, schwache Passwörter und fehlende Updates öffnen Hackern Tür und Tor. Viele Angriffe laufen vollautomatisch ab: Bots durchsuchen das Internet rund um die Uhr nach bekannten Schwachstellen und nutzen diese sofort aus, sobald sie eine ungepatchte Installation finden. Für Unternehmen bedeutet das: Eine WordPress-Webseite ohne aktive Pflege ist kein hypothetisches Risiko, sondern eine konkrete Gefahr.
Welche WordPress-Sicherheitslücken sind am gefährlichsten für Unternehmen?
Die gefährlichsten WordPress-Schwachstellen für Unternehmen sind veraltete Plugins und Themes, unsichere Zugangsdaten sowie schlecht konfigurierte Hosting-Umgebungen. Diese drei Bereiche sind für den Großteil aller erfolgreichen Angriffe auf WordPress-Unternehmenswebseiten verantwortlich.
Im Detail sehen die häufigsten Einfallstore so aus:
- Veraltete Plugins und Themes: Sicherheitslücken in Erweiterungen werden regelmäßig entdeckt und veröffentlicht. Wer Updates verzögert, lässt diese Lücken bewusst offen.
- Schwache oder kompromittierte Passwörter: Brute-Force-Angriffe testen systematisch Tausende von Passwörtern. Einfache oder wiederverwendete Passwörter sind schnell geknackt.
- Fehlende Zwei-Faktor-Authentifizierung: Ohne zweiten Sicherheitsfaktor reicht ein gestohlenes Passwort aus, um vollen Zugriff auf das Backend zu erhalten.
- Unsicheres Hosting: Shared-Hosting-Umgebungen ohne Isolierung können dazu führen, dass eine kompromittierte Nachbarseite auch deine Webseite gefährdet.
- Fehlende Dateirechte und unsichere Konfiguration: Falsch gesetzte Berechtigungen ermöglichen es Angreifern, Schadcode einzuschleusen oder Konfigurationsdateien auszulesen.
Für Unternehmen ist besonders das Risiko eines Datenlecks kritisch. Wenn Kundendaten oder interne Informationen kompromittiert werden, drohen neben dem Reputationsschaden auch rechtliche Konsequenzen unter der DSGVO.
Wie kann man eine WordPress-Webseite effektiv absichern?
Eine WordPress-Webseite lässt sich effektiv absichern, indem man Updates konsequent einspielt, starke Zugangsdaten verwendet, eine Firewall aktiviert, regelmäßige Backups anlegt und den Zugriff auf das Backend einschränkt. Diese Maßnahmen decken die häufigsten Angriffsvektoren zuverlässig ab.
Konkret solltest du folgende Schritte umsetzen:
- WordPress, Plugins und Themes aktuell halten: Sicherheitsupdates sollten so schnell wie möglich eingespielt werden, idealerweise innerhalb weniger Tage nach Veröffentlichung.
- Starke, einzigartige Passwörter verwenden: Nutze einen Passwort-Manager und aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Admin-Konten.
- Eine Web Application Firewall (WAF) einrichten: Eine Firewall filtert bösartigen Traffic, bevor er deine Webseite erreicht.
- Tägliche Backups automatisieren: Backups sollten extern gespeichert werden, nicht nur auf demselben Server wie die Webseite.
- Login-Versuche begrenzen: Durch die Limitierung der Anmeldeversuche werden Brute-Force-Angriffe erheblich erschwert.
- Nicht genutzte Plugins und Themes deinstallieren: Jede inaktive Erweiterung ist ein potenzielles Sicherheitsrisiko, auch wenn sie deaktiviert ist.
- SSL-Zertifikat verwenden: HTTPS ist heute Standard und schützt die Datenübertragung zwischen Besuchern und Webseite.
Viele dieser Maßnahmen lassen sich durch ein professionelles WordPress-Wartungspaket automatisieren und dauerhaft sicherstellen, ohne dass du dich selbst täglich darum kümmern musst.
Was passiert, wenn eine WordPress-Webseite gehackt wird?
Wenn eine WordPress-Webseite gehackt wird, können Angreifer Schadcode einschleusen, Kundendaten stehlen, die Seite für Spam-Versand missbrauchen oder sie komplett unzugänglich machen. Die Folgen reichen von Suchmaschinenstrafen bis zu rechtlichen Konsequenzen und dauerhaftem Reputationsschaden.
In der Praxis zeigen sich Hacks oft auf unterschiedliche Arten:
- Google markiert die Webseite als gefährlich und warnt Besucher aktiv davor
- Der Webhoster sperrt die Webseite wegen des Versands von Spam-E-Mails
- Unbekannte Weiterleitungen schicken Besucher auf dubiose Seiten
- Im Backend tauchen unbekannte Admin-Konten oder Dateien auf
- Die Webseite lädt plötzlich sehr langsam oder ist gar nicht mehr erreichbar
Die Wiederherstellung einer gehackten Webseite ist aufwendig und kostspielig. Ohne saubere Backups kann es sein, dass Inhalte dauerhaft verloren gehen. Deshalb ist Prävention in jedem Fall günstiger als die Schadensbehebung im Nachhinein.
Ist WordPress sicherer als andere CMS wie Shopify oder Joomla?
WordPress ist weder grundsätzlich sicherer noch unsicherer als andere CMS wie Shopify oder Joomla. Der entscheidende Unterschied liegt im Betriebsmodell: Shopify ist ein gehostetes System mit automatischen Updates, während WordPress selbst gewartet werden muss. Mit professioneller Pflege ist WordPress genauso sicher wie jede Alternative.
Ein direkter Vergleich zeigt die wesentlichen Unterschiede:
- Shopify: Als vollständig gehostete Lösung übernimmt Shopify Sicherheitsupdates und Infrastrukturpflege automatisch. Dafür hast du weniger Kontrolle und bist an die Plattform gebunden.
- Joomla: Ähnlich wie WordPress ein selbst gehostetes Open-Source-CMS. Die Community ist kleiner, weshalb Sicherheitslücken manchmal langsamer gepatcht werden als bei WordPress.
- WordPress: Die große Community bedeutet, dass Sicherheitslücken schnell entdeckt und behoben werden. Das Kernteam veröffentlicht regelmäßig Sicherheitsupdates. Die Verantwortung für das Einspielen dieser Updates liegt jedoch beim Betreiber.
Für Unternehmen, die Flexibilität und individuelle Anpassbarkeit benötigen, bleibt WordPress die leistungsfähigste Option. Die Sicherheit ist dabei keine Frage des Systems, sondern der Wartungsdisziplin.
Wann lohnt sich ein WordPress-Wartungsvertrag für die Sicherheit?
Ein WordPress-Wartungsvertrag lohnt sich für die Sicherheit immer dann, wenn eine Webseite geschäftskritisch ist und du nicht selbst die Zeit oder das technische Know-how hast, sie regelmäßig zu pflegen. Für Unternehmenswebseiten, die Leads generieren oder Umsatz machen, ist ein Wartungsvertrag keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
Konkret lohnt sich ein Wartungsvertrag besonders in diesen Situationen:
- Dein Team hat keine dedizierten Ressourcen für regelmäßige WordPress-Updates
- Du betreibst einen WooCommerce-Shop, bei dem ein Ausfall direkte Umsatzeinbußen bedeutet
- Deine Webseite verarbeitet Kundendaten, für die du nach DSGVO verantwortlich bist
- Du benötigst die Gewissheit, dass täglich Backups erstellt werden
- Im Notfall soll jemand sofort erreichbar sein, auch am Wochenende
Die Kosten eines Wartungsvertrags sind im Vergleich zu den Kosten einer Wiederherstellung nach einem Hack oder einem ungeplanten Ausfall minimal. Wer seine Webseite als Geschäftsinstrument betrachtet, sollte sie auch entsprechend absichern.
So hilft WordPress-Profi bei der Absicherung deiner Webseite
WordPress-Profi bietet Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen umfassenden WordPress-Schutz, der alle wesentlichen Sicherheitsmaßnahmen abdeckt. Statt dich selbst um Updates, Backups und Sicherheitskonfigurationen zu kümmern, übernimmt das Team diese Aufgaben zuverlässig im Hintergrund.
Das Leistungspaket umfasst konkret:
- Wöchentliche Updates für WordPress, Plugins und Themes, damit bekannte Sicherheitslücken geschlossen bleiben
- Tägliche Backups, die extern gespeichert werden und im Notfall eine schnelle Wiederherstellung ermöglichen
- Firewall und Malware-Schutz, die bösartigen Traffic abwehren und Schadcode erkennen
- Caching und Bildkomprimierung für eine schnelle, stabile Webseite
- Notfallsupport an Wochenenden und Feiertagen für Unternehmensseiten und Online-Shops
- Deutschsprachiger Support auf mehreren Kanälen, damit du bei Problemen nicht lange warten musst
Die Wartungspakete starten bereits ab 14 Euro monatlich und können flexibel monatlich oder jährlich gebucht werden. Wenn du wissen möchtest, welches Paket am besten zu deiner Webseite passt, vereinbare jetzt einen Termin und lass dich unverbindlich beraten.
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